Magazin Imkerei

Magazin Imkerei

Was ist Magazinimkerei?

Die Magazin Imkerei ist die am meisten an zu treffende Form der Bienenhaltung. Die Zucht der
fleißigen Insekten wird unter Privatmenschen immer beliebter. So können beim genauen Hinschauen auf dem ein oder anderen Feld gestapelte Kästen auftauchen. Diese Kästen werden in der Fachsprache Magazinbeuten genannt und stellen die Behausung der Bienen dar.
Die Biene ist ein bedrohtes Insekt und maßgeblich für die Bestäubung von Nutzpflanzen in der weltweiten Landwirtschaft verantwortlich. In Deutschland beträgt der jährliche volkswirtschaftliche Nutzwert der Honigbiene bei vier Milliarden Euro. Dank ihrer hohen Bestäubungsleistung, ist sie sogar, neben Rind und Schwein, das drittwichtigste Nutzier in der Landwirtschaft. Aus diesem Grund übernehmen Imker eine wichtige Verantwortung für die Umwelt und den Erhalt des nützlichen Insekts.

 

 

 

Wie ist die Magazinbeute aufgebaut?

 

Magazinbeuten sind Kästen aus Kunststoff, auch Zargen genannt, welche eine Öffnung an der Ober- und Unterseite besitzen. In diese Öffnung werden Rahmen mit vorgefertigten Bienenwaben eingesetzt, die von Honigbienen anschließend bevölkert werden. Die Zargen können dank ihrer Bauform gestapelt und dadurch individuell in der Höhe angepasst werden. Auf dem oberste Kasten befindet sich ein wetterfester Deckel und an dem untersten Kasten ein Flugloch für die Bienen.
Je nach Größe der Population werden pro Volk 1-5 Zargen benötigt.
In einigen Regionen der Welt werden noch heute Horizontalbeuten benutzt. Diese bestehen meist aus zylinderförmigen Röhren, die horizontal aufeinandergeschichtet wurden. Traditionell wurde diese Form der Bienenzucht seit 4000 v. Chr. benutzt, ist jedoch von der modernen Form der Magazinbeute abgelöst worden.

 

 

Einsatz der Magazinimkerei

 

 

Die häufigste Nutzbienenrasse ist die Westliche Honigbiene(Apis mellifera). Jene Rasse wird vorwiegend für die Magazinimkerei gebraucht und ist vor allem für ihre einfache Haltung, der geringen Neigung zur Schwarmbildung und dem soliden Honigertrag bekannt. Da kein Bienenhaus für die Unterbringung erforderlich ist, können die Völker ganzjährig in den Magazinen verweilen. Durch die modulare Bauweise der Zargen entsteht ein Vorteil beim Standortwechsel der Bienenstöcke, welcher in der Fachsprache auch Wandern genannt wird.

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